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Die Alster - Geschichte des Flusses Einer der bekanntesten deutschen Flüsse, der nur 56 km lang ist, entspringt in Henstedt-Rhen im Timhagener Brook (Schleswig-Holstein), ca. 25 km nördlich von Hamburg. Der Fluss, dessen Oberlauf sich durch eine reizvolle Wiesen- und Heidelandschaft windet, entsteht aus zwei kleineren Gewässern, der alten und der neuen Alster. Diese beiden kleinen Flüsschen treffen bei Stegen in Schleswig Holstein zusammen. Ihr Bett erweitert sich durch einige ehemalige Mühlenbäche immer mehr und in der Nähe von Hamburg erreicht das Gewässer bereits eine beachtliche Breite. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Alster von Hamburg Fuhlsbüttel bis hin zur Krugkoppelbrücke im Hamburger Stadtteil Harvestehude schiffbar gemacht. An den Ufern entstanden Wohnhäuser, von denen manche direkten Zugang zum Wasser haben. In der Stadt bildet der Fluss zwei große Bassins. Das äußere große Becken lag getrennt durch die großen Hamburger Wallanlagen, die von 1616 bis 1625 als Stadtbefestigung um Hamburg errichtet wurden, außerhalb der Stadt und wurde deshalb "Außenalster" genannt. Im Sommer sieht man auf der Außenalster außer den Alsterdampfern zahllose Segel- und Ruderboote, Da das Befahren des Gewässers mit Motorbooten nicht erlaubt ist, sucht man diese vergeblich auf der Alster. Die Ausnahme bildet ein Boot der Wasserschutz Polizei und natürlich die Alsterdampfer. 1.Krugkoppelbrücke, 2.Hamburger und Germania Ruderclub, 3.Segeln auf der Außenalster, 4.Am Alsterufer, 5.Wohnen am Alsterkanal
Hier an der Außenalster liegt, außer vielen anderen, der Hamburger und Germania Ruderclub. Deutschlands ältester Ruderclub ist gleichzeitig der zweitälteste in Europa. Wer Lust auf einen Ausflug mit dem Boot hat, kann sich an den Ufern der Außenalster, bei den dort niedergelassenen Bootsverleihern und in Käpt'n Piepers Segelschule die unterschiedlichsten Boote, wie Segelboote, Ruderboote, Kanus oder gar Tretboote ausleihen und auf eigene Faust Touren unternehmen. Oder man lässt es bequemer angehen und macht eine Rundfahrt mit dem Alsterdampfer.
ATG Alster-Touristik GmbH: www.alstertouristik.de Lesen Sie die die kleine Chronik über 140 Jahre Alsterschiffahrt - Geschichte der Alsterdampfer und betrachten Sie die Alsterdampfer Bilder
Die St.Georg ist das älteste noch fahrtüchtige Dampfschiff Deutschlands. Der 1876 auf der Reiherstiegwerft in Hamburg gebaute Alsterdampfer, der als einziger noch mit Dampf betrieben wird, gehört dem
Verein
Alsterdampfschifffahrt e.V. Boote mieten bei Bobby Reich Piepers Segelschule: www.segelschule-pieper.de Mehr Adressen von Bootsverleihern auf Hamburgs offizieller Tourismusseite
Egal für welche Art
Bootsfahrt man sich entscheidet, hier bietet sich die Möglichkeit bis in die
entferntesten Kanäle und Arme des Flusses zu gelangen und zu erfahren wie
traumhaft schön unsere Alster mitten in der Großstadt ist. Auf diese Weise
bekommt
man etliche der 2496
Brücken, die es in Hamburg gibt, zu sehen.
Die historische Lombardsbrücke
Die Binnenalster, die heute durch die historische Lombardsbrücke und die Kennedybrücke von der Außenalster getrennt wird, liegt mitten in der City. Das rechteckige Wasserbassin wird eingerahmt von prächtigen großen Geschäftshäusern im Jungfernstieg, der mondänen Einkaufsmeile Hamburgs und dem Ballindamm. Von hier aus ist es ein Katzensprung bis zur kleinen Alster, die am Rathaus vorbei durch Kontorviertel in der Innenstadt fließt, um schließlich in der Elbe zu münden.
1.Ballindamm - 2.u.3.Binnenalster 4.Die Reesendammbrücke trennt die Binnenalster von der kleinen Alster
Um eine Mühle zu betreiben wurde der Fluss um 1190 durch einen Damm aufgestaut. In der Nähe der heutigen Reesendammbrücke, ein paar Schritte vom Rathausmarkt entfernt, entstand um 1250 eine zweite Mühle. Das aufgestaute Wasser überflutete die tieferen Flächen, wodurch ein ca. 190 ha großer See entstand - die heutige Binnenalster.
Bilder vom Alsterlauf - Die Fotos zeigen den Fluss in seiner gesamten Länge (folgen Sie den rot beschrifteten Schaltflächen auf der Navigationsleiste)
Die Schwäne Hamburgs Liebe zu den Alsterschwänen hat nicht nur eine lange Tradition, sondern auch eine besondere Bedeutung für die Hansestadt. In früheren Zeiten glaubten die Stadtväter, dass Hamburg Hansestadt bliebe, solange es die Alsterschwäne gibt. Schon Ende des 16. Jahrhunderts wurden von der Stadt Gerste und Hafer für die Schwäne bereitgestellt. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts gibt es einen von der Stadt bezahlten Schwanenvater, der sich um die Tiere kümmert.
Die Alsterschwäne gehören zu Hamburg wie der Michel
Unsere ca. 120 Alsterschwäne verbringen das Frühjahr und den Sommer auf der Alster, aber im späten Herbst, wenn es draußen ungemütlich wird, bringt Schwanenvater Nieß seine Schützlinge ins Winterquartier.
In der Schleusenkammer - an Bord gehen - Abfahrt ins Winterquartier
Doch zuerst müssen die Vögel eingefangen werden. Dazu werden die Tiere mit mehreren Booten in eine geschlossene Kammer der Rathausschleuse getrieben. Hier werden sie einer nach dem anderen gegriffen, dann mit zusammengebundenen Füßen auf mehrere mit Stroh ausgelegte Boote verteilt und anschließend zum Eppendorfer Mühlenteich gefahren, wo sich auch eine kleine Krankenstation befindet, in der kranken oder verletzten Vögeln schnell geholfen werden kann. Hier überwintern Hamburgs lebende Wahrzeichen zusammen mit anderen Wasservögeln auf dem extra für sie eisfrei gehaltenen Gewässer, bis sie im nächsten Frühling zurück auf die Alster kommen, wo sie bald ihre Brutplätze aufsuchen.
In manchen Jahren, wenn der Winter sehr kalt ist, verwandelt sich die Alster in ein Wintermärchen. Auf dem zugefrorenen Gewässer werden dann Jahrmarktbuden aufgestellt, an denen Glühwein, Tee und andere Getränke, sowie Bratwürste und allerlei Gebäck angeboten werden und mitten auf der Alster herrscht Jahrmarktatmosphäre. Seit dem Winter 1997 war die Alster nicht mehr zugefroren, doch jetzt nach einigen Wochen Dauerfrost, sind wir ganz optimistisch, dass es in diesem Jahr wieder einmal klappen könnte mit dem Alstereisvergnügen ...
Informationen über ein mögliches Alstereisvergnügen erhalten Sie bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, die eine Internetseite mit vielen Infos über Wettervoraussetzungen für das ungewöhnliche Fest auf der Alster freigeschaltet hat: www.hamburg.de/wasser/152134/alstereis.html Außerdem abrufbar der Eiszustandsbericht ( PDF, 680 KB)
Kontaktmöglichkeiten: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Stadthausbrücke 8, 20355 Hamburg Tel.: 040 42840-3249 Fax: 040 42840-3735
E-Mail:
volker.dumann@bsu.hamburg.de
Letzte Änderung 25.01.2010 - optimiert für 1024 x768 pixel - © Rosemarie Steinhäuser
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