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Die Elbvororte Bei den hier beschriebenen Orten handelt es sich mit Ausnahme von Wedel und dem Alten Land, eigentlich nicht um Vororte, sondern um Hamburger Stadtteile an der Elbe. Die ca. 8-9 km
lange Elbchaussee, die als eine der schönsten Straßen Europas gilt, führt uns
entlang dem hochgelegenen Elbufer in den Westen von
Hamburg. Von hier aus gelangt man in die Elbvororte.
Jenisch Park
und Jenisch Haus Für die Familie Jenisch wurde der Park von dem Gartenarchitekten Johann Heinrich Ohlendorff nach und nach neu getaltet, doch Baron Voghts Kreationen blieben größtenteils erhalten. Jenisch-Haus, Jenisch-Park im Herbst und Ernst Barlach-Haus
Das Jenisch Haus, ist heute eine Außenstelle des
Altonaer Museums. Es wurde 1834 nach Entwürfen
der Architekten Franz Joachim Forsman und Karl Friedrich Schinkel für Senator Jenisch im klassizistischen Stil gebaut. Das großbürgerliche Wohnhaus, von dem aus wir einen weiten Ausblick durch das Flottbektal bis hinunter zur Elbe
haben, zeigt ein Beispiel Hanseatischer Wohnkultur des vorletzten Jahrhunderts. Der ehemalige Landsitz von Martin Johann Jenisch befindet sich seit 1927 im öffentlichen Besitz und ist nach Behebung der durch den Krieg entstandenen Schäden seit 1955 der Öffentlichkeit zugänglich. Fahren
wir auf der Elbchaussee einige Kilometer weiter, kommen wir nach Blankenese.
Dieser, in einem steilen Gelände direkt an der Elbe gelegene Stadtteil war früher
ein Fischer- und Lotsendorf. Hier bauten Fischer, Lotsen und Kapitäne ihre
kleinen Häuser direkt an den Hang. Viele der weißen reetgedeckten Häuschen
sind heute noch erhalten und es sind neue hinzu gekommen. Sie ziehen sich den
Steilhang vom Elbstrand hinauf und geben dem Stadtteil eine idyllische, fast
mediterrane Ausstrahlung. Die 58 Treppen mit insgesamt 4864 Stufen
(irgend jemand hat sie gezählt)
gaben dem Viertel seinen Namen.
Im Treppenviertel stehen in hübschem Durcheinander kleine Fischerhäuschen, Jugendstilvillen und große Landhäuser
Weiter in Richtung Westen bereits in Schleswig Holstein, liegt Wedel. Dort, an der Schiffsbegrüßungsanlage Willkommhöft werden wir Zeuge einer einmaligen Zeremonie - hier werden die ein- und auslaufenden Schiffe jedes mit der Nationalhymne seines Heimatlandes begrüßt bzw. verabschiedet.
Finkenwerder (plattdeutsch: finkwarder oder finkenwarder - wörtlich "Finkeninsel") Eigentlich ist der Hamburger Stadtteil Finkenwerder eine Insel, doch nach der schweren Sturmflut im Februar 1962 wurden im Westen wie auch im Osten der Insel Deiche
gebaut die Verbindungen zum Festland geschaffen haben, weshalb Finkenwerder heute
faktisch eine Halbinsel ist.
Am Finkenwerder Anleger - Airbusfeier 2005 - A380 Flug über das Werftgelände Fotos vom Airbus Gelände und A380: Werner Landt www.leo-land.de
Nach einem ausgiebigen Fischessen (z. B. Finkenwerder Kutterscholle) in einem der urgemütlichen Restaurants machen wir einen Spaziergang durch den historischen Ortskern in dem die kleinen Häuschen dicht aneinandergeschmiegt nur durch enge Gänge voneinander getrennt liegen. Auf dem Weg zur Fähre, die uns zum Hamburger Hafen zurückbringen wird, nutzen wir die Gelegenheit die historischen Schiffe im alten Kutterhafen zu bewundern.
Links zu Finkenwerder Webseiten: Von den St. Pauli Landungsbrücken nach Finkenwerder - Hafenfähren – Linien- und Anlegeplan Cafe und Restaurant - Finkenwerder Landungsbrücke Der Heimatdichter Johann Wilhelm Kinau, bekannt unter dem Namen Gorch Fock, wurde auf Finkenwerder geboren. Die männlichen Mitglieder der Folkloregruppe Finkwarder Speeldeel tragen zu ihrer Tracht das Finkenwerder Fischerhemd. Hier kann man Finkenwerder Fischerhemden online kaufen: www.finkenwerder24.de
Was die Vier- und Marschlande für den Gemüseanbau bedeuten, ist das Alte Land für den Obstanbau. Deutschland größtes Obstanbaugebiet liegt am Unterlauf der Elbe zwischen Hamburg und Cuxhaven.
Bergedorf, der südöstlich der Stadt gelegene Bezirk ist mit 118 414 Einwohnern und einer Grundfläche von ca. 154,8 km² einer der größten Hamburgs. (Quelle Statistikamt Nord) Im Kern des Bezirks Bergedorf liegen die beiden Hamburger Stadtteile Bergedorf und Lohbrügge. Durch das Zentrum des Stadtteils Bergedorf fließt die Bille, die hier in Hamburg in die Elbe mündet. In Bergedorf steht das einzige Schloss der Hansestadt. Es ist umgeben von einem herrlichen Schlosspark der gute Wandermöglichkeiten bietet.
Die Vier- und Marschlande sind durch Landwirtschaft, Gartenbau und nicht zuletzt durch ihre ausgezeichnete Gastronomie weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannt.
Letzte Änderung 14.11.2009 - optimiert für 1024 x768 pixel - © Rosemarie Steinhäuser |