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Hagenbecks Tierpark

Die Entwicklung des ersten gitterlosen Tierparks der Welt begann 1896 und wurde noch im selben Jahr zum Patent angemeldet. Carl Hagenbeck, Sohn des Fischhändlers und Gründers der Tierhandelsfirma Gottfried Clas Carl Hagenbeck, übernahm 1896 den Tierhandel seines Vaters. Er kaufte und verkaufte exotische Tiere weltweit und baute somit das Geschäft zum größten der Welt aus. 1907 wurde der Tierpark, der  nach Carl Hagenbecks Ideen gebaut worden war, in Hamburg Stellingen eröffnet, die Söhne Heinrich und Lorenz führten jetzt das Lebenswerk ihres Vaters gemeinsam fort. Seine Idee der artgerechten Haltung exotischer Tiere war sensationell und wurde von vielen zoologischen Gärten nachgeahmt. 

 

 

Bronze of Carl Hagenbeck with the lion"Triest" - by Rudolf Marcuse

 

Carl Hagenbecks Söhne ließen von dem Bildhauer Rudolf Marcuse (Berlin 1878–1928) ein Bronzedenkmal anfertigen. Es steht in der Nähe des alten Haupteinganges und zeigt Carl Hagenbeck mit dem Löwen „Triest“. 

Auf einer neben dem Denkmal aufgestellten Texttafel können Sie alles über die besondere Beziehung Carl Hagenbecks zu dem Löwen Triest nachlesen.

 

Der Tierpark in Stellingen wurde während des zweiten Weltkrieges durch einen Luftangriff in nur 90 Minuten fast völlig zerstört. Mit unglaublichem Einsatz der Familie Hagenbeck wurde er größer und schöner denn je wieder aufgebaut. Hagenbecks Tierpark ist auch heute noch in Familienbesitz und wird von Joachim F. Weinlig-Hagenbeck und Dr. Stephan Hering-Hagenbeck geleitet.

Hagenbeck ist nicht nur Zoo - von den vielen Attraktionen nenne ich hier nur einige um einen kleinen Eindruck zu vermitteln. Zoobesuchern möchte ich empfehlen, sich viel Zeit zu nehmen um in dem 27 Hektar großen Tierpark mit seinen alten Baumbeständen einen besonderen Tag zu erleben. 


Im Jahr 2003 haben Hagenbecks eine spektakuläre bauliche Veränderung
vorgenommen – ein neuer Haupteingang zum Park wurde geschaffen. Ein 16m hoher nepalesischer Pagoden-Tempel fügt sich wunderschön in das Ensemble des neuen Haupteingangs ein. Das historische Jugendstil Tor, das Hagenbeck Besuchern seit Anbeginn den Weg in einen der schönsten Tierparks Europas gezeigt hat, wurde in die Parkanlage integriert und bleibt erhalten. Der neue Haupeingang liegt nur wenige Meter von der U-Bahn Station entfernt,  Parkplätze sind in Eingangsnähe vorhanden.
An der großzügig gestalten Anlage vor dem neuen Haupteingang steht eine 8 m hohe Giraffe, ein Werk des Bildhauers Stephan Balkenhol.

 

 

Stephan Balkenhol sculptor By the new main entrance  Nepalese pagoda temple  The historical Art Nouveau gate

Balkenhol Giraffe - Am neuen Haupteingang - der Pagodentempel - alter Haupteingang

 

Gitterlose Gehege, die durch tiefe Wassergräben von den Besuchern getrennt liegen, ermöglichen eine fast hautnahe Beobachtung selbst der großen Raubkatzen. Das Füttern verschiedener Tiere wird hier sehr gern gesehen und die Tiere freuen sich über einen Extra Leckerbissen. Das spezielle Futter bekommt man an den überall aufgestellten

 

   Alpakas    

 Bei Hagenbecks gibt es zur Zeit ca. 2500 Tiere aus allen Kontinenten zu sehen
darunter viele Jungtiere, die hier geboren wurden

... und es gibt immer wieder Nachwuchs

 

Hagenbecks Elefanten

Seit Anfang November 2006 haben Hagenbecks Elefanten eine neue Freilaufhalle, die es ihnen ermöglicht auch im Winter in ihrer Herdengemeinschaft kettenfrei zusammenzuleben.
Die Innenanlage bietet alles, was ein Elefant zum Wohlfühlen braucht: Viel Tageslicht, einen tiefen Wassergraben zum Baden und Sand für die tägliche Hautpflege. Ein kleiner Wasserfall kann als Dusche benutzt werden. Die beheizbare Anlage, die im Stil einer indischen Tempelruine gebaut wurde, ist fast 1000 qm groß. 

 

Nachdem im Jahr 2003 erstmals in Deutschland ein asiatisches Elefanten Baby in einer Herde geboren wurde, hat im November 2004 bei Hagenbecks erneut ein asiatisches Elefantenbaby das Licht der Welt erblickt. Auch dieses Mal standen erfahrene Elefantenkühe der trächtigen Artgenossin zur Seite. Hagenbeck ist nach wie vor der einzige Tierpark in Deutschland, in dem ein Elefantenbaby in der Herde geboren wurde.  

Am 11. April 2007 gab es erneut Elefantennachwuchs bei Hagenbecks. Die kleine Dame erblickte das Licht der Welt in der neuen Freilaufhalle inmitten der kompletten Herde, ganz wie in freier Wildbahn.

Auch 2008 gab es Nachwuchs im Elefantengehege. Am 21. November wurde der kleine Bulle, wie alle seine Geschwister, im Schutze der Herde geboren. Das vierte gesunde Elefantenbaby der 29jährigen Mama Yashoda ist 90cm hoch und 95 Kilogramm schwer. 

 

Kandy, die älteste   Thai, ein kleiner Bulle   Die kleine Shila - © Tintin

Hagenbecks Elefantennachwuchs -  Kandy 2003, Thai 2004 und Shila 2007

Foto ganz rechts: © Tintin 

 

Am 3. Juli 2009 brachte Elefantenkuh Thura (35) ihr viertes Kalb zur Welt. Das kleine Elefantenmädchen war bei der Geburt einen Meter hoch und ca. 90 Kilogramm schwer und schon sehr hungrig.
Ein Mitglied der Herde Asiatischer Elefanten bei Hagenbecks soll stets einen asiatischen Namen tragen. Leserinnen und Leser des Hamburger Abendblatts entschieden mehrheitlich, das neue Elefantenbaby wird Rani (Prinzessin) heißen. 

 

Mit der Geburt des jüngsten Elefantenbabys ist die Herde der asiatischen Elefanten bei Hagenbecks auf zwölf Tiere angewachsen. Da Hagenbecks Tierpark sich seit vielen Jahren erfolgreich für die Erhaltung der bedrohten Asiatischen Elefanten einsetzt, lebt hier im Hamburger Tierpark eine der größten Elefantenherden Europas.

 

 

© Tintin       © Tintin  

Auf zu den Elefanten - wir sind da!

Fotos: ©Tintin

 

Für die kleinen Gäste ist in Hagenbecks Tierpark gut gesorgt - wer keine Lust mehr hat die großen Tiere zu bestaunen, für den gibt es außer Elefantenreiten, Ponyreiten, Märchenbahn und dem Streichelgehege, in dem Füttern erlaubt ist, einen großen Spielplatz. Mehr ...

 

 

Durch rotlackierte Tempeltore erreicht man über eine Brücke den japanischen Inselgarten, der mit japanischen Ahorn- und Ginkgobäumen, echten japanischen Bronzen und Buddhastatuen geschmückt, asiatisches Flair ausstrahlt. 

 

Tempeltore  

Die japanische Insel im Tierpark

 

Die Thai-Sala, ein Geschenk des Unternehmer Ehepaars Krohn an die Hamburger und Thais in Hamburg, wurde am 22.August 2002 von Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Chaha Marki Sirindhorn eingeweiht. 
Eine Sala ist ein wichtiges Element der thailändischen Bautradition. Man findet sie nicht nur in Gärten und Höfen, sondern sogar am Straßenrand. Sie dienen als Regen- und Sonnenschutz und als Ort der Ruhe und Begegnung zwischen Freunden und Fremden. Diesen Zweck soll der Pavillon auch hier in Hagenbecks Tierpark erfüllen. Ein Schutz vor dem Hamburger Wetter, Ort der Ruhe und Treffpunkt für alte und neue Freunde.

 

 

100 Jahre Tierpark Hagenbeck - Pünktlich zum großen Geburtstagsfest am 7. Mai 2007 wurde ein 7000 Quadratmeter großes Tropen-Aquarium eröffnet. Hier In leben 290 Tierarten aus aller Welt - es ist das erste Großaquarium in der Hansestadt.  Mehr ...

 

           

Im Tropenaqurium - Fotos: ©Tintin

 

 

 

 

Galerie der Zootiere

 

  Letzte Änderung 10.12.2012 - optimiert für 1024 x768 pixel - © Rosemarie Steinhäuser

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