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-Tanimola -
Letzte Änderung 15.01.2013 © Rosemarie Steinhäuser
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St. Georg
In der Kirchenallee in St. Georg St. Georg, das sich vom Zentrum der Stadt an der östlichen Seite der Alster bis zum St.
Georg Krankenhaus entlang zieht, bietet trotz Kriegszerstörung und nachkriegszeitlicher Abrissperiode eine Vielfalt an architektonischen Kleinoden. In der "Langen Reihe" findet man Neorenaissance Fassaden ebenso wie Jugendstilhäuser und Backsteinbauten im gotischen Stil. Große Kontorhäuser, Bauten im Biedermeierstil, Reihen- und großstädtische Etagenhäuser wechseln sich ab mit 300 Jahre alten Fachwerkhäusern. Ein Bummel durch St. Georg lohnt sich also auch für Architektur Interessierte. Zwischen Lange Reihe, Steindamm, Schauspielhaus, Alster und Kunsthalle am Glockengießer Wall wimmelt es von Initiativen und Einrichtungen die sich dafür einsetzen ihren Stadtteil lebenswert zu erhalten. Durch das besondere Engagement der Bewohner von St. Georg und des 1880 gegründeten „Bürgervereins St. Georg“ hat sich hier eine Stadtteilkultur entwickelt, die dazu beiträgt das Leben in dem Viertel auf eine besondere Weise attraktiv zu gestalten. Im ausländerreichsten Viertel Hamburgs wohnen Menschen aller Rassen, Kulturen und Religionen. Afrikanische, Arabische und Asiatische Muslime und Mitglieder christlicher Religionen leben hier nach ihren individuellen Traditionen in unmittelbarer Nachbarschaft zusammen.
Der katholische Bischofsitz St. Marien ist hier in St. Georg ansässig ...
Mitten in St. Georg steht St. Marien, die Kirche mit den zwei Türmen, wie eine Oase der Ruhe. Die 1890-93 nach einem Entwurf des Architekten Arno Güldenpfennig aus Paderborn erbaute neuromanische Kirche, ist der erste katholische Kirchenbau nach der Reformation. Sie wurde am 28. Juni 1893 geweiht. Die doppeltürmige Fassade gibt einen Hinweis auf den Bremer Dom und damit auf das 831 unter dem Hl. Ansgar gegründete Erzbistum. Ansgar wurde im Jahr 831 erster Bischof des Erzbistums Hamburg. Die Domkirche St. Marien - Mittelschiff - Taufbrunnen
Das
Ansgar Bild von Hans Bornemann hängt heute in der evangelischen Hauptkirche St.
Petri. 2003 wurde eine Kopie des Originals von 1457 angefertigt und zum
Ansgartag am 3. Februar
2004 , dem ältesten Jubiläum der Stadtgeschichte Hamburgs, der katholischen Domkirche St. Marien übergeben.
Seit der Neugründung des Erzbistums Hamburg im Jahr 1995 ist St. Marien auch Kathedrale des Erzbischof von Hamburg. Der Mariendom nach der Sanierung und Neugestaltung
... wie auch die evangelisch lutherische Kirche Zur evangelisch lutherische Gemeinde St. Georg gehören zwei Standorte mit je zwei Kirchen - es sind die "Dreieinigkeitskirche St. Georg" und die "Erlöserkirche in St. Georg-Borgfelde" Ursprünglich stand die Kapelle des St. Georg Hospitals, die schon 1627 zur
Pfarrkirche ernannt worden war, auf dem Platz auf dem jetzt die Dreieinigkeitskirche steht.
Die Dreieinigkeitskirche - die bronzene Kalvarienberg Gruppe - Statue des Heiligen Georg
Das Mosaik 'Dreieinigkeit' von Karl Knappe, das sich im Inneren der heutigen Kirche befindet, ist sehenswert und natürlich die Kalvarienberg Gruppe aus Bronze (frühes 16. Jahrhundert).
... und die Hamburger Zentralmoschee Merkez Camii
St. Georg Links: Stadtteil Magazin: www.hansaplatz.de Ein Cafe in der "Langen Reihe" St. Georg: www.gnosa.de/ Geschichtswerkstatt - Vergangenheit und Gegenwart des Hamburger Stadtteils "Bürgerverein zu St. Georg von 1880" - Lange Reihe 51, 20099 Hamburg, Tel. 24 99 00
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